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Aktualisiert: vor 6 Stunden 41 Minuten

Querdenker meint: 15-Stunden-Woche setzt uns frei, mehr Sinnvolles zu tun

vor 10 Stunden 40 Minuten

»Wir arbeiten mit Hardware des 21. Jahrhunderts, doch wir haben noch immer die alte Software aus dem 19. Jahrhundert installiert«: Mit diesen schlichten Worten beschreibt der niederländische Journalist und Historiker Rutger Bregman unser modernes tägliches Leben. Produktivität, das bedeutet seit jeher, das Bruttosozialprodukt zu steigern – aber ist diese Vorstellung nicht längst überholt?

Wie sinnvoll ist es, wenn eine Gesellschaft sich an Jobs und Geld klammert? Etwa 30 bis 40 % gehen einem sinnlosen Job nach

Bregman gehört zu den radikalen europäischen Vordenkern, die festgefahrene Strukturen vehement in Frage stellen. Sein Interview mit NEON, einer Extension der Plattform stern.de, stimmt nachdenklich und bringt uns zugleich auf neue, ziemlich abgefahrene Gedanken. Was wäre, wenn wir alle nur noch 15 Stunden arbeiten müssten? Bregman geht davon aus, dass etwa 30 bis 40 % aller Menschen ohnehin einer sinnlosen Arbeit nachgehen, die man in einer »abgespeckten« Gesellschaft auch einfach weglassen könnte. Dabei handelt es sich zumeist um besonders hochbezahlte Jobs! Doch der Sinn des Lebens besteht nicht daraus, ganz viel zu arbeiten, um immer mehr und mehr konsumieren zu können. Die wirklich nützlichen Arbeiten könnte man sich neu aufteilen, wenn die Unsinns-Jobs wegfallen – und dann bleibt mehr als genügend Freizeit für alle übrig, um diese sinnbringend zu füllen.

»Wir müssen den Begriff Arbeit überdenken«

Bregman geht davon aus, dass eine große Zahl Menschen einen Teil der neu gewonnenen freien Zeit zum Beispiel in Kinder oder alte Menschen investieren würde. In Ländern mit wenigen Arbeitsstunden funktioniert das laut verschiedener wissenschaftlicher Studien bereits. Kurzum: Jeder soll den größten Teil des Tages einfach das machen, was ihm Freude bereitet und schlussendlich würde gar nicht mehr so viel Arbeit übrig bleiben, die keiner erledigen möchte – und für die man doch etwas bezahlen muss. »Wir müssen den Begriff Arbeit überdenken«, mahnt der Querdenker außerdem an. »Wir sollten weniger arbeiten, um mehr zu tun.«

Bregman führt einen höchst interessanten Vergleich an: 1970 gingen in Irland die Bänker in Streik, und das ein halbes Jahr lang. Doch kaum jemand nahm davon Notiz, darum kehrten sie irgendwann von selbst wieder zurück zur Arbeit. Als aber 1968 die Müllmänner ihren Job für kurze Zeit niederlegten, kam es zum nationalen Notstand! Die zunehmende Automatisierung könnte uns den Vorschub dazu leisten, eine neue Gesellschaft zu gestalten, die auf dem Prinzip der Freiwilligkeit basiert – und nur noch wenig zeitintensive Jobs zu vergeben hat. Oder würde dann alles um uns herum zusammenbrechen, was meint ihr?

Quelle: stern.de/neon

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Orangensaft: Forscher räumen mit dem Mythos Dickmacher auf

22. June 2018 - 17:50

Manche Kitas, Kindergärten und Schulen haben Fruchtsäfte aus dem Programm gestrichen, weil sie dick machen, wie einige Ernährungswissenschaftler sagen. Stimmt nicht, so Forscher der Universitäten Hohenheim in Stuttgart und Kiel, zumindest dann nicht wenn es um Orangensaft geht. In zwei Studien mit jungen Probanden stellten Professor Reinhold Carle (Hohenheim) und Professor Anja Bosy-Westphal (Kiel) fest, dass Fruchtzucker keineswegs zu Fettbildung führt. Die Probanden wurden nicht schwerer, nachdem sie mehrere Wochen lang bis zu 1,2 Liter Saft pro Tag konsumierten. Außerdem stellten die Forscher fest, dass Orangensaft den Harnsäurespiegel im Blut senkt. Diese löst Gicht aus, eine höchst schmerzhafte Kristallbildung in Gelenken.

Bild: Universität zu Kiel / Claudia Eulitz Täglich 1,2 Liter blieben ohne negative Folgen

Es gab zwei Gruppen mit jeweils 26 Probanden. Zunächst schluckte die erste Gruppe täglich bis zu 1,2 Liter Orangensaft. Die Kontrollgruppe trank fast ebenso viel Cola. Nach 14 Tagen unterbrachen die Forscher den Versuch für eine Woche. Danach wechselten die Trinkgewohnheiten. Die Colatrinker stiegen auf Orangensaft um und umgekehrt.

„Auch bei diesem sehr hohen Konsum führte Orangensaft im Unterschied zu Cola zu keiner Beeinträchtigung des Glukosestoffwechsels, und der Harnsäurespiegel wurde sogar signifikant gesenkt,“ erläutert die Ernährungsmedizinerin Bosy-Westphal. Für den Harnsäure-senkenden Effekt des Orangensaftes komme sowohl die Vitamin C-Aufnahme durch den Saft als auch dessen Gehalt an Flavonoiden, insbesondere Hesperidin, in Betracht. Es findet sich vor allem in der Orangeschale.

Wer zwischendurch was trinkt wird dicker

In einer zweiten Studie mit ebenso vielen Probanden wandelten die Forscher den Prozess leicht ab. Gruppe eins trank zu den Mahlzeiten täglich je 400 Milliliter Orangensaft, Gruppe zwei schluckte die gleichen Mengen, jedoch zwischen den Mahlzeiten. Das sorgte für eine Überraschung. Gruppe eins nahm nicht zu, bei Gruppe zwei stellten die Forscher einen leichten Anstieg des Körperfetts fest. „Zum Essen getrunken verringert der Saft die spontane Energieaufnahme mit der Mahlzeit entsprechend und passt sie an“, so die Kieler Forscherin.

Empfehlung: Ein Glas pro Tag

In Mengen muss niemand Orangensaft trinken. Die Forscher empfehlen, täglich zu einer Mahlzeit ein Glas Fruchtsaft zu trinken, da dieser von Natur aus nicht nur Zucker, sondern auch Vitamine, Polyphenole, Mineral- und Ballaststoffe enthalte und somit eine wertvolle Ergänzung der Ernährung darstelle. Wer Lust auf Mehr hat macht auch nichts falsch.

via Universität Hohenheim

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Liste der Schande: Aus diesen 5 Ländern stammt der meiste Plastikmüll im Mittelmeer!

22. June 2018 - 12:05

Betrachtet man eine Weltkarte, ist das Mittelmeer vergleichsweise klein. Tatsächlich enthält es nur rund ein Prozent des weltweit existierenden Meerwassers. Umweltschützer weisen nun aber auf einen bisher nur wenig beachteten Aspekt hin: Rund sieben Prozent der in den Ozeanen existierenden Mikroplastikteilchen sind in dem Meer zwischen Europa und Asien zu finden. Der Grund dafür ist schnell gefunden: Das Mittelmeer ist größtenteils von Landmasse umgeben. Lediglich an der Straße von Gibraltar findet ein Wasseraustausch mit dem Atlantischen Ozean statt. Grundsätzlich ist dies von Vorteil, weil so nur wenig Plastikmüll hinein gespült werden kann. Die Anrainerstaaten haben es also weitgehend selbst in der Hand, wie sauber ihr Meer ist.

Drei EU-Länder sind unter den fünf größten Sündern

Offensichtlich haben dies aber noch nicht alle Regierungen verstanden. Denn eine Studie der Umweltschutzorganisation WWF kommt nun auf erschreckende Zahlen. Demnach landet aus den folgenden 5 Mittelmeerländern der meiste Plastikmüll im Meer:

1. Türkei: 144 Tonnen pro Tag

2. Spanien: 126 Tonnen pro Tag

3. Italien: 90 Tonnen pro Tag

4. Ägypten: 77 Tonnen pro Tag

5. Frankreich: 66 Tonnen pro Tag

Die Einwohner dieser Länder sind aber nicht alleine für das Problem verantwortlich. Denn im Sommer, wenn die Strände von Touristen bevölkert sind, steigt auch die Menge an Plastikmüll, die ins Meer gelangt, um vierzig Prozent. Auch hier ist also ein Teil der Verantwortung zu verorten. Immerhin drei der Länder sind zudem Teil der Europäischen Union, die zukünftig mit Verboten die Menge an Plastikmüll reduzieren möchte.

Auch von den Mülldeponien gelangt Plastik ins Meer

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, auf denen der Müll in das Meer gelangen kann. Zu einen handelt es sich um Abfall, der gar nicht erst in den Wertstoffkreislauf gelangt. Wenn also jemand am Strand ein Eis isst und die Verpackung einfach fallen lässt, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass wieder ein bisschen mehr Plastik im Wasser landet. Auf der anderen Seite wird der eingesammelte Plastikmüll aber oftmals auch nicht recycelt, sondern landet auf der Deponie. Von dort kann er dann durch natürliche Einflüsse wie Wind und Regen doch wieder ins Meer gelangen. Aus Sicht der Weltmeere wäre daher zumindest eine thermische Verwertung – also die Verbrennung des Plastikmülls – die bessere Alternative.

Via: WWF

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Kurioser Grund: Darum lässt die algerische Regierung regelmäßig das Internet blockieren!

22. June 2018 - 10:02

Die Einwohner Algeriens müssen aktuell mit einigen Einschränkungen bei der Nutzung des Internets zurecht kommen. Denn egal ob mobil mit dem Handy oder über die Telefonleitung – regelmäßig wird die Verbindung für exakt eine Stunde unterbrochen. In dieser Zeit können dann keine Daten empfangen oder gesendet werden. Solche Internetsperren sind grundsätzlich nicht ungewöhnlich und kommen bei autoritären Regierungen immer mal wieder vor. Im Fall von Algerien soll allerdings nicht die freie Meinungsäußerung der Bürger unterbunden werden. Stattdessen sollen faire Bedingungen bei den Abschlussexamen der Schülerinnen und Schüler gewährleistet werden. In den vergangenen Jahren waren die Aufgaben und ihre Lösungen nämlich stets sehr schnell im Internet zu finden. Findige Schüler konnten so zu guten Ergebnissen kommen – ohne selbst viel zu wissen.

Metalldetektoren suchen nach internetfähigen Geräten

Daher gilt in diesem Jahr: Unmittelbar nach Beginn der Examen wird das komplette Internet für eine Stunde gesperrt. Davon betroffen sind aber natürlich nicht nur die Absolventen der Schulen, sondern alle Bürger und Unternehmen. Die Maßnahme ist also als durchaus radikal zu betrachten. Offensichtlich wusste sich die Regierung aber nicht mehr anders zu helfen. Auch vor Ort werden jeweils rigide Maßnahmen durchgeführt. So müssen die Schüler durch einen Metallscanner gehen. Dieser wurde aber nicht installiert um das Mitbringen von Waffen zu unterbinden. Vielmehr wird auf diese Weise nach Smartphones und anderen internetfähigen Geräten – etwa smarten Uhren – gesucht. Diese müssen vor dem Examen abgegeben werden.

In den Druckereien unterdrücken Störsignale die Handyverbindung

Neben den Schülern werden zudem auch die Mitarbeiter der Druckereien, in denen die Aufgaben zu Papier gebracht werden, streng überwacht. Dort wurden zum einen Kameras installiert, um zu verhindern, dass die Aufgaben illegal kopiert werden. Zum anderen sorgen Störsignale dafür, dass die Handys dort keine Verbindung aufbauen können. Diese Maßnahmen werden – ebenso wie die regelmäßige Sperrung des Internets – noch bis zum Ende der Examenszeit am Sonntag inkraft bleiben. Anschließend dürfte die Regierung dann Bilanz ziehen und schauen, ob die rigide Abschaltungspolitik tatsächlich zu weniger Leaks geführt hat. Gut möglich also, dass sich die Algerier zukünftig regelmäßig auf eine Stunde ohne Internet einrichten müssen.

Via: Engadget

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Das Aus für heimliches Naschen: US-Forscher kontrollieren Diät-Disziplin per Blutprobe

21. June 2018 - 21:00

Wenn Ärzte in einer Studie herausfinden wollen, ob die DASH-Diät wirkt, sind sie auf die Ehrlichkeit der Probanden angewiesen. Wenn sie sich zwischenzeitlich mit Süßigkeiten vollstopfen und dem Arzt treuherzig versichern, sie hätten vor allem Obst und Gemüse gegessen, muss der ihnen glauben. Einen Zusammenhang zwischen DASH und der Senkung des Bluthochdrucks – das ist das Ziel der Diät – kann er deshalb nicht korrekt feststellen.

Abbauprodukte von Speisen im Blut

Künftig doch. Wer schummelt wird künftig per Bluttest überführt. DASH bedeutet, auf Süßigkeiten, Salz und rotes Fleisch zu verzichten. Der Schwerpunkt sollte bei Obst und Gemüse liegen. Was ein Proband verspeist spiegelt sich in seinem Blut wieder, haben Forscher der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland herausgefunden. Im Blut befindet sich eine Mischung aus Metaboliten, das sind sogenannte Stoffwechselprodukte, die entstehen, wenn Nahrung verdaut wird. Diese Mischung ist charakteristisch für den jeweiligen Speiseplan. Ein Team um Casey M. Rebholz, Assistenzprofessorin für Epidemiologie, ermittelte bei 329 Probanden, die die DASH-Diät einhielten, die verräterischen Spuren im Blut, um Fette, Aminosäuren und zahlreiche andere Biomoleküle. Insgesamt waren es 97, deren Anteile unterschiedlich zu denen im Blut einer Kontrollgruppe waren, die keine Diät hielt. Um sicherzugehen verglichen sie die erste Gruppe noch mit einer dritten, die ausschließlich Obst und Gemüse zu sich nahm, auf helles Fleisch also verzichtete. Da gab es noch 67 Metaboliten in charakteristischen Zusammensetzungen.

Jeder vierte Mensch hat Bluthochdruck

„Wir können diese Biomarker jetzt nutzen, um die Einhaltung der Diätvorschriften in kommenden Studien zweifelsfrei zu überprüfen“, sagt Rebholz. Künftig sei es sogar möglich, dass Hausärzte diese Möglichkeit bekommen. Dazu ist es allerdings nötig, die für die Essgewohnheiten charakteristischsten Metabolit-Zusammensetzung herauszufinden. Jedesmal 97 oder auch 67 Biomoleküle nachzuweisen wäre zu aufwändig. Die DASH-Diät, konsequent angewandt, gilt als aussichtsreiche Methode, den Blutdruck zu senken, sodass der Patient mit weniger Medikamenten oder sogar ohne auskommen kann. Bisher haben Ärzte praktisch keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob ihre Patienten schummeln. Bluthochdruck ist eine sehr weit verbreitete Krankheit, die zu vorzeitigem Tod führen kann. Welweit sind 25 Prozent der Menschen betroffen, in Deutschland sind es mehr als 20 Prozent.

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Russland will Weltraummüll mit einem Laser zu Leibe rücken

21. June 2018 - 19:45

In Russland arbeiten Wissenschaftler im Moment daran, einen großen Weltraumlaser zu entwickeln. Ja, richtig gelesen. Was wie der Plot eines James-Bond-Films klingt, ist in Wahrheit aber ein potentielles Instrument für die Unmengen an Weltraumschrott, die unseren Planeten umkreisen.

Mit einem Laser gegen Schrott im All

Entwickelt wird der Laser von Precision Instrument Systems (PIS), einer Tochter der russischen Weltraumagentur Roscosmos. Das heißt, noch ist es kein Laser, sondern ein drei Meter langes optisches Teleskop, mit dem Weltraumschrott identifiziert werden soll. Die Wissenschaftler von PIS haben aber kürzlich einen Vorschlag an die Russian Academy of Sciences übersandt, in dem sie ihre Pläne dafür umreißen, das Teleskop in ein Lasergerät weiterzuentwicklen. Der Solid State Laser soll dann in der Lage sein, Weltraumschritt mit seinem Strahl geradezu zu pulverisieren.

Mit Details zu dem Laser halten die Forscher sich jedoch zurück. Sie gaben lediglich zu, dass derartige Pläne existieren, machten aber keine Angaben zur Timeline der Fertigstellung oder zu technischen Details.

Sollte das Projekt genehmigt werden, soll der Laser mit seinem Strahl Weltraumschrott so stark erhitzen, dass er sich quasi in Dampf auflöst.

Lego Technic 42065 – Ferngesteuerter Tracked Racer Preis: 57,99€ Sie sparen: 22.00€ (28%) Zuletzt aktualisiert am 22.06.2018 Bei Amazon ansehen Das Problem Weltraumschrott

Unabhängig von den etwa abenteuerlich klingenden Plänen der Russen ist es eine Tatsache, dass Weltraumschrott ein Problem ist. Die NASA schätzt, dass etwa 20.000 Stücke Weltraumschrott um den Planeten kreisen. Ein Blick auf eine entsprechende Karte zeigt einen Planeten, der von Schrott umgeben ist. Und je mehr es wird, desto schwieriger werden Reisen ins All.

Bei der Idee von Roscosmos handelt es sich nicht um den ersten Plan, dessen Ziel es ist, mit dem Weltraumschritt aufzuräumen. 2015 schlugen japanische Forscher einen ähnlichen Laser vor, der auf der Internationalen Raumstation ISS stationiert sein sollte. Auch die Chinesen haben sich gedanklich schon mit einem Laser beschäftigt.

Ob der Laser je entwickelt wird, scheint fraglich. Ein solches System wäre auch in der Lage, aktive Satelliten zu zerstören. In einer Welt, in der der Führer einer Weltmacht über Twitter mit dem Einsatz nuklearer Waffen kokettiert, sollte man mit gigantischen Laserkanonen auch ein bisschen vorsichtig sein. Außerdem sollte der Bericht mit auch deshalb mit Vorsicht genossen werden, weil es sich bei der Primärquelle um das von den Russen betriebene Nachrichtenportal Russia Today handelt.

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Alarmierend: In vielen Korallenriffen gibt es keine Haie mehr

21. June 2018 - 18:22

Korallenriffe sind ein Lebensraum für zahlreiche Meeresbewohner – darunter auch Raubfische, allen voran diverse Haiarten, die sich an den in der Umgebung der Riffe lebenden Fische gütlich tun. Aber die Bestände gehen zurück. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass nur noch ein Viertel der weltweiten Korallenbestände Lebensraum für die großen Räuber sind. Und die Riffe, in denen noch Haie leben, liegen oft in weit abgelegenen Schutzgebieten. Geschützte Gebiete, die vor stark besiedelten Küstenstreifen liegen, sind dagegen trotz diverser Schutzmaßnahmen oft bereits stark vom Artenschwund betroffen. Insgesamt zeichnet die Studie ein erschreckendes Bild von der Umwelt unter Wasser.

Foto: Terry Goss [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5), via Wikimedia Commons Forscher untersuchen Korallenriffe

Ein Korallenriff ist ein wahrer Hotspot der Artenvielfalt. In ihnen leben auch zahlreiche Fischarten, andere wachsen zumindest im Schutz der Riffe auf. In jedem Fall sind im Normalfall genug Beutetiere für Raubfische vorhanden, deren unangefochtenen Spitzenreiter die Haie sind. Die Meeresoasen geraten jedoch durch Fischerei, Wasserverschmutzung und Klimawandel immer mehr unter Druck. Immer mehr Fische verlieren so ihren Lebensraum, und als Folge wird es auch für die Raubfische knapp.

Ein Team rund um Joshua Cinner vom australischen Zentrum für Korallenriffforschung hat den Zustand von 1.798 tropischen Riffen weltweit untersucht. Dabei nahmen sie die Fischbiomasse sowie die Zahl der Top-Prädatoren in den Riffen auf.

Außerdem wollten die Forscher ermitteln, wie groß der menschliche Einfluss auf die verschiedenen Riffumgebungen ist und notierten deshalb sowohl den Fischerei- und Schutzstatus der untersuchten Gebiete sowie die Anzahl und Entfernung menschlicher Siedlungen in der Umgebung. Je näher ein Riff an einer dicht besiedelten Küste liegt, so die Vermutung der Forscher, desto mehr kann es von äußeren Einflüssen gestört werden.

Immer weniger Haie

Das Ergebnis ist erschreckend: In vielen Korallenriffen gibt es inzwischen keine Haie oder andere große Raubfische mehr. „Top-Prädatoren haben wir nur noch in 28 Prozent der Riffe gefunden„, heißt es in dem Bericht der Forscher. Dabei handele es sich meistens um Gebiete, die fernab menschlich besiedelter Areale in geschützten Meeresbereichen liegen.

In den anderen Riffen sind Haie und andere großen Räuber zur Seltenheit geworden. Und zwar so selten, dass die Wahrscheinlichkeit, auf die beeindruckenden Raubfische zu treffen, gegen 0 gehe, so die Forscher. Auch Riffe in küstennahen Schutzgebieten seien betroffen. Das sei besonders alarmierend, da diese Schutzgebiete eigentlich als Refugien für die Räuber dienen sollen.

Schutzgebiete sind oft zu klein

Der beobachtete Schwund gilt für die komplette Fischfauna: „Die Fisch-Biomasse in Schutzgebieten mit geringem menschlichen Einfluss war gut viermal größer als in Meeresschutzgebieten mit hoher Belastung„, heißt es in der Studie. Allerdings konnten die Forscher auch beobachten, dass die Fischdichte in Schutzgebieten mit starkem menschlichen Einfluss immer noch höher sei als die in komplett ungeschützten Gebieten.

Den Haien und anderen Räubern scheint das nicht viel zu helfen. Selbst in strengen Schutzgebieten schwinden diese. Die Forscher vermuten, dass eine der Ursachen hierfür der Fischfang in der Umgebung der Schutzgebiete sei. Die Raubfische schwimmen durch große Territorien, was die Schutzgebiete oft zu klein mache, so die Forscher. Haie benötigen wenig befischte und selten befahrene Ozeangebiete, um ungestört leben zu können. Und solche Gebiete gibt es einfach nicht mehr oft.

Unsere Ergebnisse illustrieren einen entscheidenden Faktor für Meeresschutzgebiete: Für die Fisch-Biomasse können selbst Schutzgebiete in stark besiedelten Gebieten etwas bringen. Doch die Präsenz der Top-Prädatoren hängt davon ab, wie stark der menschliche Einfluss in der gesamten umliegenden Meeresumwelt ist„, erklären die Forscher.

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Plastikmüll: Auch McDonald’s will auf Strohhalme aus Kunststoff verzichten

21. June 2018 - 17:12

Einwegstrohhalme aus Plastik sind ein großes Umweltproblem. So ein kleiner Strohhalm sieht nicht nach viel aus, aber ihre Masse macht die Kunststoffstrohhalme problematisch. Allein in den USA werden etwa 500 Millionen der Trinkhilfen pro Tag verwendet. 2017 kam eine Untersuchung zu dem Ergebnis, dass Strohhalme im Ozean auf Platz 11 sind, wenn es darum geht, welche Produkte am meisten zum Plastikmüllproblem in den Ozeanen beiträgt.

Mehrere Ansätze gegen Plastikstrohhalme

Der überraschend hohe Beitrag von Strohhalmen zur weltweiten Verschmutzung der Meere kam in den letzten Wochen vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. So plant etwa Großbritannien, Einwegstrohhalme in Zukunft zu verbieten. Ein nicht unwesentlicher Teil der Strohhalme wird von dem Fastfood-Riesen McDonald’s verbraucht. Der Konzern hat sich nun jedoch bereiterklärt, umweltfreundliche Alternativen zu den Kunststoff-Strohhalmen zu finden.

Ab September sollen alle 1361 McDonald’s-Restaurants in Großbritannien und Irland beginnen, Strohhalme aus Papier zu verwenden. Bis 2019 sollen diese die Plastikvarianten komplett ersetzen. Außerdem werden in Restaurants in Belgien bereits seit Anfang des Jahres Alternativen erprobt, und auch Standorte in den USA, Frankreich, Schweden, Norwegen und Australien sollen folgen. Außerdem möchte McDonald’s seinen Kunden testweise Strohhalme nur noch nach einer Aufforderung zur Verfügung stellen.

McDonald’s is committed to using our scale for good and working to find sustainable solutions for plastic straws globally. In addition to the exciting news from the UK today, we are testing straw alternatives in other countries to provide the best experience for our customers. We hope this work will support industry wide change and bring sustainable solutions to scale„, so Francesca DeBiase von McDonald’s.

McDonald’s könnte in der Fastfood-Industrie eine Vorreiterrolle zukommen, und es besteht durchaus Hoffnung, dass andere große Ketten dem Vorbild folgen werden. Ein guter Schritt ist das allemal, umso mehr, als dass er von einer der größten Fastfood-Ketten kommt.

via McDonald’s

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Diese Solarfarm in den USA bietet 48 Bienenvölkern eine Heimat!

21. June 2018 - 13:02

Solarfarmen zu errichten ist grundsätzlich eine gute Sache. Immerhin kann so für eine nachhaltige Stromversorgung gesorgt werden. Klar ist aber auch: Die Solarpanele nehmen oftmals viel Platz in Anspruch. Schon seit einiger Zeit wird daher an Konzepten gearbeitet, um die entsprechenden Flächen noch zusätzlich nutzen zu können. In Deutschland beispielsweise experimentieren Bauern damit, Nutzpflanzen unterhalb von hochstehenden Solarmodulen anzubauen. Die Firma PineGate Renewables geht hingegen einen anderen Weg und stellt den Schutz der Bienen in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Auf einer Solarfarm im US-Bundesstaat Oregon wurden daher 48 Bienenstämme angesiedelt. Es handelt sich somit um die größte Bienen-Solarfarm der Welt. Experimente hatten zuvor gezeigt: Die Stromproduktion wird durch die kleinen Tiere nicht beeinträchtigt.

Bild: PineGateRenewables Oregon hat unter dem Verlust von Bienen zu leiden

Oregon wurde zudem nicht zufällig als Standort ausgewählt. Eine Umfrage unter den lokalen Imkern dort hatte im Jahr 2016/17 ergeben, dass rund ein Drittel der Bienenkolonien in dem Bundesstaat verloren gegangen waren. Weniger Bienen bedeuten aber nicht nur weniger Honig, sondern wirken sich auch auf andere Bereiche der Landwirtschaft aus. So spielen die Tiere etwa bei der Bestäubung von Pflanzen eine entscheidende Rolle. Die Solarfarm mit den integrierten Bienenstöcken stellt also gewissermaßen den Versuch dar, den Bienen in Oregon eine neue Heimat zu bieten. Deshalb wurde das Grundstück auch mit bienenfreundlichen Pflanzen bestückt, um den Tieren ausreichend Nahrung und Lebensraum zu bieten. Außerdem sollen die Böden so besser in der Lage sein, Wasser aufzunehmen und grundsätzlich zu einem gesünderen Öko-System beitragen.

Die Natur in der Umgebung wird positiv beeinflusst

Die Eagle Point genannte Solarfarm mit Bienenstöcken könnte zudem lediglich der Anfang eines größeren Projekts sein. Denn alleine in Oregon besitzt PineGate Renewables noch drei weitere ähnliche Anlagen. Auch hier kommt eine bienenfreundliche Umrüstung infrage – vorausgesetzt der Ansatz erweist sich als erfolgreich. Für die Zukunft bietet die Kombination aus Solarenergie und Bienenstock zudem grundsätzlich neue Möglichkeiten. So könnten auf diese Weise etwa konkrete Projekte zum Schutz von Bienen finanziert werden. In diesem Fall kämen die Bienen dann nicht mehr zu bereits existierenden Solarfarmen, sondern diese würden explizit dort errichtet, wo mehr Bestäuber benötigt werden. Tests in Großbritannien haben jedenfalls bereits gezeigt, dass Bienen-Solarfarmen die Natur in der Umgebung positiv beeinflussen.

Via: Inhabitat

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Elon Musk deutet an: Kommt Teslas nächste Gigafactory nach Deutschland?

21. June 2018 - 11:04

Deutschland gilt weltweit als eines der führenden Ländern im Automobilsektor. Marken wie Mercedes, BMW und Porsche sind weit über die Grenzen des Landes hinaus bekannt. Doch die Branche steht vor einem enormen Umbruch. Denn Elektroantriebe sind deutlich einfacher konstruiert als klassische Verbrennungsmotoren. Dies hat zwei entscheidende Dinge zur Folge: Zum einen sind dadurch viele Arbeitsplätze bei den deutschen Autobauern gefährdet. Zum anderen verlieren diese aber auch ihren Kompetenzvorsprung. Nur dadurch ist es überhaupt möglich, dass ein komplett neues Unternehmen wie Tesla die Branche bereits seit Jahren durcheinander wirbelt. Nun scheint der Elektroautopionier sogar mit einer eigenen Fabrik nach Deutschland kommen zu wollen. Dies deutete Unternehmenschef Elon Musk jedenfalls auf Twitter an.

So sieht der neue Tesla aus. Foto: Elon Musk Viele Länder hoffen auf zusätzliche Arbeitsplätze durch Tesla

Dort wurde er von einem Nutzer explizit nach einer Gigafactory in Deutschland gefragt und antwortete: „Deutschland ist eine der ersten Optionen für Europa. Vielleicht ergibt es an der französischen Grenze in der Nähe der Benelux-Staaten Sinn.“ Eine finale Investitionsankündigung ist dies natürlich noch nicht. Dennoch scheinen die Chancen Deutschlands gar nicht so schlecht zu stehen. Für die betroffene Region wäre dies durchaus erfreulich – zumindest wenn man die in Nevada gemachten Erfahrungen mit der Gigafactory 1 zugrunde legt. Diese sorgte nämlich nicht nur für tausende Arbeitsplätze, sondern auch dafür, dass sich Zulieferbetriebe ansiedelten und die Grunstückspreise anzogen. Es ist daher kein Wunder, dass sich gleich mehrere europäische Staaten um die Tesla-Ansiedlung beworben haben.

Die Europa-Zentrale bleibt in Amsterdam

Bisher besitzt Tesla lediglich eine Fabrik in den Niederlanden. Diese ist aber vergleichsweise klein und dient lediglich dazu, aus den USA angelieferten Fahrzeugen des Typs S und X den finalen Feinschliff zu verpassen. Das europäische Hauptquartier der Firma liegt zudem in Amsterdam und soll dort auch in jedem Fall verbleiben. In der neuen europäischen Gigafactory sollen später einmal auf der einen Seite Batterien und Energiespeicher gebaut werden. Auf der anderen Seite ist aber auch die Produktion von Fahrzeugen geplant. In diesem Bereich könnte Deutschland aufgrund der vielen gut ausgebildeten Fachkräfte einen Standortvorteil besitzen. Neben Europa steht auch Asien im Fokus von Tesla: Dort soll die erste Gigafactory in einer Freihandelszone in Shanghai entstehen.

Via: Electrek

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Mit diesen 4 Maßnahmen will die Bundesregierung das Insektensterben bekämpfen!

21. June 2018 - 9:04

Rund drei Viertel der in Deutschland heimischen Tiere sind Insekten. Diese übernehmen in der Natur oftmals wichtige Aufgaben – etwa bei der Bestäubung von Pflanzen. Doch seit einigen Jahren schlagen Forscher Alarm: Die Zahl der Insekten sinkt kontinuierlich. Bereits vor einigen Wochen haben wir daher einige Tipps gegeben, wie ihr insbesondere Bienen schützen könnt. Die Bundesregierung wiederum hat nun ein Eckpunktepapier vorgelegt, indem konkrete Maßnahmen festgelegt sind, um das Insektensterben in Deutschland zu reduzieren. Im einzelnen sind dies:

1. Buntere Lebensräume

Statt immer gleiche Monokulturen anzulegen, sollen die Landwirte ermutigt werden, vermehrt auch auf Hecken und bunte Feldränder zu achten. Dadurch sollen zusätzliche Lebensräume für die Insekten geschaffen werden. Neben klassischen Fördermitteln soll dabei vor allem auf entsprechende Wettbewerbe und Modellprojekte gesetzt werden. Privatleute mit Gärten können in diesem Punkt ebenfalls ihren Beitrag leisten, indem auch sie auf eine vielfältige Bepflanzung setzen.

2. Weniger Überdüngung

Problematisch in diesem Zusammenhang ist auch die oftmals starke Überdüngung von landwirtschaftlichen Flächen. So kann es passieren, dass das Düngemittel auf benachbarte Flächen abfließt und dort die Vielfalt der Pflanzen zerstört – beziehungsweise das Wachstum bestimmter Pflanzen zu stark befördert. In letzter Konsequenz bedeutet dies weniger Nahrung für die Insekten und einen Rückgang der Population. Das Düngen soll aber keinesfalls komplett abgeschafft werden, sondern lediglich an Effizienz gewinnen.

3. Kampf den Pestiziden

Was gegen Schädlinge hilft, ist für Insekten oftmals eine tödliche Gefahr. Der Einsatz von Pestiziden soll in der Landwirtschaft daher stark reduziert werden. Für das besonders umstrittene Mittel Glyphosat wurden bereits entsprechende Vorschläge unterbreitet. Demnach ist die Nutzung für Privatleute zukünftig beinahe vollständig verboten, während Landwirte mit schärferen Auflagen rechnen müssen. Im Koalitionsvertrag ist zudem das Aus von Glyphosat in Deutschland bis zum Ende der Legislaturperiode vereinbart.

4. Das Thema Lichtverschmutzung

Die Zeiten der finsteren Nächte sind in den meisten Gebieten längst vorbei. Stattdessen ist die Zahl der Lichtquellen so hoch wie nie zuvor in der Geschichte. Für nachtaktive Insekten ist dies ein Problem, weil sie von den zahlreichen Lampen und Lichtern angelockt werden – und so die Orientierung verlieren. Die Bundesregierung will sich daher dafür einsetzen, die Lichtverschmutzung insbesondere in ländlichen Regionen wieder zu reduzieren.

Via: Der Spiegel

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Schluss mit Displayschäden: Dieser Student hat eine Art Airbag für Smartphones erfunden

20. June 2018 - 20:03

Zersplitterte Display gehören ohne Zweifel zu den häufigsten Schäden an modernen Smartphones. Einmal nicht aufgepasst, und schon liegt das teure Handy am Boden. Das ist umso ärgerlicher, wenn sich nach dem Aufheben herausstellt, dass das Display des oft mehrere Hundert Euro teuren Telefons kaputt ist. Zwar lassen sich Displays austauschen, aber das ist mit Kosten verbunden. Um derartige Schäden an Smartphones zu verhindern, hat ein Student der Hochschule Aalen eine Art Handy-Airbag erfunden.

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Nie wieder ein gesplittertes Display

Die Idee für seine Erfindung kam Philip Frenzel, als sein eigenes iPhone einen Displayschaden erlitt, als es aus Unachtsamkeit aus seiner Jackentasche fiel. Das für viel Geld ausgetauschte Ersatzdisplay gab ebenfalls nach etwa zwei Wochen den Dienst auf – offenbar hatte der Sturz die empfindliche Elektronik des iPhones beschädigt. Die Folge: Das teure Smartphone war nur noch ein Stück Elektroschrott.

Für den Mechatronik-Studenten war die Sache klar: Für sein nächstes Smartphone musste ein vernünftiger Schutz her. Eine klobige Outdoorhülle kam für Frenzel nicht in Frage, da diese das Design des iPhones verhüllen würde. Da er keine passende Lösung fand, setzte Frenzel sich im eigenen Keller an die Werkbank. Vier Jahre später ist das Ergebnis nicht nur Teil einer preisgekrönten Bachelorarbeit, sondern auch patentiert.

Eigens entwickelte Feder verhindert Sturzschäden

Der Gedanke war, eine Art Airbag für das Smartphone zu bauen. Erste Experimente mit Luftkissen oder Schaumstoff verliefen eher enttäuschend. Aber im Laufe seines Praxissemesters und seiner Bachelorarbeit kam Frenzel der Lösung näher: Eine dünne Schutzhülle, in der Sensoren verbaut sind, die bemerken, wenn das iPhone sich im freien Fall befindet. Noch während des Falles entfaltet sich dann eine eigens entwickelte Metallfeder, die die Energie beim Aufprall auffängt und diesen so dämpft. Anschließend können die Dämpfer manuell wieder eingeklappt werden, sodass das Smartphone auch beim nächsten Fall geschützt ist.

Philip Frenzel zeigt in seiner Abschlussarbeit eindrucksvoll, wie ein wie ein Mechatronik-Ingenieur systematisch und zielgerichtet an eine Problemstellung herangeht und eine technisch umsetzbare und wirtschaftlich verwertbare Lösung entwickelt„, so Prof. Dr. Rolf Biesenbach, der als Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik e.V., als er die Bachelorarbeit von Frenzel mit einem Preis auszeichnete.

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Philip Frenzel hat inzwischen neben dem Studium gemeinsam mit Peter Mayer, einem Absolventen der Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Aalen, ein Startup gegründet, mit dem er sein „AD Case“ auf den Markt bringen will. Im Juli soll dafür ein Kickstarter-Projekt an den Start gehen, um die nötigen Mittel einzubringen. Momentan wartet Frenzel auf den positiven Bescheid vom Patentamt. Er hofft, in den nächsten Jahren nicht nur sein Case auf den Markt bringen zu können, sondern auch weitere Produkte zum Sortiment seines Startups hinzuzufügen. Im Idealfall will der Student mit seiner Firma später seinen Lebensunterhalt finanzieren.

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Neues Insektizid schützt das Leben von Bienen

20. June 2018 - 17:21

„Pflanzenschutzmittel sind Killer“, sagen Forscher der Technischen Universität München (TUM). „Sie vernichten nicht nur Schädlinge, sondern gefährden auch Bienen und andere nützliche Insekten.“ Das muss künftig nicht mehr sein. Professor Thomas Brück, Inhaber des Werner Siemens-Lehrstuhls für Synthetische Biotechnologie, und sein Team haben einen biologisch abbaubaren Wirkstoff entwickelt, der weder Nütz- noch Schädlinge tötet. Er vertreibt sie einfach wegen seines Geruchs.

Bild: W. Mischko / TUM Die Tabakpflanze macht es vor

„Es geht nicht nur um die Bienen, es geht ums Überleben der Menschheit“, sagt Brück. Ohne diese fleißigen Insekten würden unzählige Früchte nicht gedeihen. Das neue Mittel wirkt ähnlich wie ein Mückenspray. Es verbreitet einen Geruch, der unerwünschte Insekten fern hält. Vorbild ist die Tabakpflanze. Sie produziert in ihren Blättern Cembratrienol, das einen für Insekten unangenehmen Geruch hat.

Brück und sein Team isolierten die Abschnitte des Genoms der Tabakpflanze, die für die Produktion des Wirkstoffs zuständig ist. Dieses Erbgut schmuggelten sie in das des Bakteriums Escherichia coli. Gefüttert mit Weizenkleie, einem Nebenprodukt aus Getreidemühlen, produzieren die genetisch veränderten Bakterien in Fermentern den gewünschten Wirkstoff. 

Premiere für ein Trennungsverfahren

So weit so gut. Doch dann ging es darum, den Wirkstoff abzutrennen. Das brachte Mirjana Minceva ins Spiel, Professorin für Biothermodynamik am TUM Campus Weihenstephan. Sie versuchte es mit der zentrifugale Trennungschromatographie, auch Verteilungschromatographie genannt. Dieses Verfahren war bis dahin noch ne angewendet worden, um Wirkstoffe aus der Fermentation abzutrennen. Mincevas Mut wurde belohnt. Das Verfahren ist effektiv und lässt sich sogar im größeren industriellen Maßstab einsetzen.

Auch als Desinfektionsmittel geeignet

Cembratrienol schützt wirksam vor Blattläusen. Das zeigten Tests mit Weizenkeimlingen im Labor. Außerdem zerstört es so genannte gram-positive Bakterien wie Staphylococcus aureus (MRSA Erreger), Streptococcus pneumoniae (Erreger Lungenentzündung) oder Listeria monocytogenes (Erreger der Listeriose). Der Wirkstoff könnte also auch als Desinfektionsmittel genutzt werden.

Wenn das Präparat einmal zu haben ist kann es allerdings nicht als Schutz für sämtliche Nutzpflanzen eingesetzt werden. Diejenigen, die der Bestäubung durch Bienen oder andere Insekten bedürfen, sollten nicht besprüht werden. Sonst kehren die Tierchen den Pflanzen den Rücken und die Ernte von Äpfeln oder Birnen fällt aus.

via TUM

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Dieser Algorithmus soll spätere Studienabbrecher bereits im ersten Semester erkennen!

20. June 2018 - 13:04

Fast ein Drittel der deutschen Studentinnen und Studenten bricht das Studium frühzeitig ab. Bei vielen ist das kein großes Problem: Sie absolvieren das erste Semester, merken, dass es nicht passt – und suchen sich etwas anderes. Ein solch kurzer Abstecher im Lebenslauf kann problemlos erklärt werden. Immerhin zwölf Prozent der Studienabbrecher waren zuvor allerdings bereits mindestens elf Fachsemester an der Universität eingeschrieben. Sie haben also mehr als fünf Jahre ihres Lebens investiert – und stehen am Ende in der Regel mit leeren Händen dar. Ein Algorithmus will diese Studenten nun frühzeitig erkennen und anschließend gezielte Hilfe vermitteln. Der Clou: Es werden lediglich Daten benötigt, die die Universitäten ohnehin erfassen.

Künstliche Intelligenz Nach drei Semestern liegt die Trefferquote bei 95 Prozent

Also vor allem biographische Daten und erbrachte Leistungen. In dieser großen Datenmenge kann die künstliche Intelligenz dann Muster erkennen und so einen bestimmten Ausgang prognostizieren. Durchaus positiv für das deutsche Bildungssystem ist dabei eine Beobachtung der Forscher: Demnach haben die Noten aus dem ersten Semester eine deutlich höhere Prognosekraft als der soziale Hintergrund eines Studenten. Nach dem ersten Semester kann das System dann bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent vorhersagen, wer später sein Studium beenden wird und wer nicht. Wiederholt man die Analyse noch einmal nach dem dritten Semester steigt die Trefferquote sogar auf 95 Prozent. Das heißt aber auch: Immerhin fünf Prozent der identifizierten Personen erlangen den Abschluss am Ende trotz der vermeintlich ungünstigen Rahmenbedingungen.

Zusätzliches Geld für Hilfsangebote ist notwendig

Entwickelt wurde der Algorithmus von Berthold Wigger am „Karlsruher Institute of Technology“. Das Ziel ist es nicht, die prognostizierten Abbrecher möglichst früh von der Uni zu entfernen. Vielmehr sollen den Studenten konkrete Hilfsangebote unterbreitet werden. Dies kann eine Beratung über einen Wechsel des Studienganges sein, aber eben auch fachspezifische Unterstützung in Problembereichen. Dafür allerdings müssten die Universitäten zusätzliches Geld in die Hand nehmen – was bisher noch zu selten geschieht. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist dies aber zu kurzfristig gedacht. Denn der Staat hat ein großes Interesse daran, dass Studenten am Ende auch tatsächlich ihren Abschluss machen. Der nun entwickelte Algorithmus könnte helfen, gezielte Maßnahmen zu entwickeln, um die Zahl der Studienabbrecher zu reduzieren.

Via: FAZ

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Neue Technik: Forscher können jetzt die Entstehung von Babyplaneten beobachten!

20. June 2018 - 11:01

Den Weltraum zu beobachten und zu katalogisieren ist eine Aufgabe, die noch Generationen von Menschen beschäftigen wird. Verkompliziert wird die Aufgabe dadurch, dass es sich um ein dynamisches System handelt: Einige Himmelskörper verschwinden also, während an anderer Stelle neue entstehen. Zwei Teams von Wissenschaftlern haben nun drei der jüngsten Planeten beobachtet, die jemals entdeckt wurden. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in dem Fachblatt „Astrophysical Journal Letters“. Fixpunkt der neuen Babyplaneten ist demnach der Stern HD 163296 im Sternbild Schütze. Dieser ist rund 330 Lichtjahre von der Erde entfernt und selbst erst circa vier Millionen Jahre alt. Viel wichtiger aber: Der Stern ist von einer großen Gas- und Staubwolke umgeben. Dort machten die Forscher nun die entscheidende Entdeckung.

Die künstlerische Darstellung der Entstehung neuer Planeten. Bild: NRAO/AUI/NSF; S. Dagnello Die drei neuen Exoplaneten besitzen gewaltige Ausmaße

Denn eigentlich sollte das Gas ungestört um den Stern kreisen können. Tatsächlich beobachteten die Forscher allerdings drei Gaswirbel. Diese können nur entstehen, wenn sich dort auch ein massereiches Objekt befindet. Um die entstehenden Planeten aber auch konkret nachweisen zu können, wurde anschließend noch das Bewegungsmuster von Kohlenmonoxid in der Umgebung analysiert. Schon geringste Geschwindigkeitsunterschiede konnten erfasst und ausgewertet werden. Anschließend stand fest: Es handelt sich um drei neue Exoplaneten, die bereits jetzt etwa die Masse des Jupiters besitzen, deren Entstehung aber noch nicht abgeschlossen ist. Sie kreisen zudem in einem deutlich größeren Abstand um ihren Stern als die Erde um die Sonne. So ist selbst der nächste Exoplanet etwa 80 Mal so weit von seinem Fixpunkt entfernt.

Der Ansatz bringt zahlreiche neue Erkenntnisse für die Wissenschaft

Möglich wurde diese Entdeckung nur durch den Einsatz von neuer Technologie. So wurde in der chilenischen Wüste ein Submillimeterwellen-Teleskopsystem namens Alma installiert. Dadurch konnten die Gaswirbel und die Kohlenmonoxid-Bewegungen so genau analysiert werden. Der Ansatz lässt sich aber natürlich auch auf andere Sterne und sie umgebende Gaswolken übertragen. Gut möglich also, dass schon bald weitere Babyplaneten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt werden. Die Forschungsarbeit bringt aber auch noch weiteren Nutzen mit sich: Die Wissenschaftler hoffen, grundsätzlich besser zu verstehen, wie und warum Planeten sich entwickeln. Dies wiederum könnte dann auch helfen, zu erklären, wie unser Sonnensystem einmal entstanden ist. Weitere technische Fortschritte im Bereich der Teleskopsysteme würden diese Entwicklung vermutlich beschleunigen.

Via: Science Daily

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Letzte Abstimmung erfolgreich: Cannabis kann in Kanada jetzt legal konsumiert werden!

20. June 2018 - 9:03

Kanadas Premierminister Justin Trudeau gilt schon seit seinem Amtsantritt als eine Art liberaler Rockstar der internationalen Politik. Diese Rolle hat sich noch verstärkt, seit in den benachbarten Vereinigten Staaten Donald Trump als Präsident vereidigt wurde. Nun konnte der Premier eines seiner Wahlversprechen einlösen: Mit 52 zu 29 Stimmen ließ Kanadas Senat den Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Cannabis passieren. Damit ist es volljährigen Kanadiern zukünftig erlaubt, kleinere Mengen Cannabis zu besitzen und zu konsumieren. Unternehmen soll zudem die Möglichkeit eröffnet werden, die Pflanzen im großen Stil anzubauen und dann über legale Wege zu verkaufen. Damit ist auch das Ziel der Reform beschrieben: Durch die Legalisierung sollen der organisierten Kriminalität Geldströme entzogen werden. Gleichzeitig soll so der Jugendschutz verbessert werden.

Ein offizieller Starttermin muss noch gefunden werden

Trudeau fasste dies auf Twitter mit der Aussage zusammen: „Es war für unsere Kinder zu einfach, Marihuna zu bekommen – und für Kriminelle die Profite einzusacken.“ Ab wann die neue Regelung allerdings tatsächlich inkraft tritt ist aktuell noch nicht ganz klar. Ursprünglich hatte der Premierminister den 01. Juli angepeilt. Die Senatoren erbaten sich allerdings vor der Abstimmung zusätzliche Beratungszeit, sodass dieser Termin nun nicht mehr zu halten sein wird. Alle parlamentarischen Hürden wurden allerdings erfolgreich gemeistert, sodass die Implementierung nicht mehr verhindert werden kann. Es ist daher von einem Starttermin innerhalb der nächsten acht bis zwölf Wochen auszugehen. Kanada wäre damit die erste führende Industrienation, die den Konsum von Cannabis landesweit legalisiert – und könnte damit auch ein Beispiel für viele andere Staaten werden.

Uruguay war weltweit das erste Land mit einer vollständigen Legalisierung

Als erstes Land der Welt hatte Uruguay im Jahr 2014 den Anbau und Verkauf von Cannabis legalisiert. Inzwischen sind auch einige US-Bundesstaaten dem Beispiel gefolgt. Dort hat sich inzwischen sogar eine eigene Cannabis-Industrie entwickelt – mit teilweise sehr bekannten Investoren. In den Niederlanden wiederum wird der Konsum in der Regel geduldet, eine offizielle Legalisierung hat aber nicht stattgefunden. Auch in Deutschland ist die Situation komplex: Grundsätzlich sind Anbau und Konsum verboten – es gibt aber Ausnahmen für Schmerzpatienten. Tatsächlich wurde Cannabis schon früh auch als Heilmittel genutzt und kann auch heute gegen eine ganze Reihe von Krankheiten helfen. Auf der anderen Seite kann langfristiger Konsum zu einer psychischen Abhängigkeit führen.

Via: Washington Post

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Pflanzengifte: So belastet sind Nahrungsergänzungsmittel

19. June 2018 - 20:19

Nahrungsergänzungsmittel sind in. Insbesondere kräuterbasierte Zusätze werden gerne verwendet. Experten vom Bundesinstitut für Risikobewertung warnen nun jedoch davor, dass gerade diese oft als gesund wahrgenommenen Ergänzungsmittel zu großer Zahl mit giftigen Pflanzenstoffen belastet sind. Konkret geht es um Pyrrolizidinalkaloide – diese können die Leber schädigen und krebserregend sein. Die Giftstoffe kommen zum einen direkt aus den verwendeten Pflanzen, zum anderen aber auch aus Verunreinigungen. Vereinzelt waren die Ergänzungsmittel derart belastet, dass sie akut toxisch wirken können.

Teilweise hohe Belastungswerte

Pyrrolizidinalkaloide (PAs) sind normalerweise ein Abwehrmittel zahlreicher Pflanzen gegen ihre Fressfeinde. Allerdings können die Stoffe auch für Menschen schädlich sein. In Tierversuchen konnte nachgewiesen werden, dass einige dieser sekundären Pflanzenstoffe krebserregend sind. In hohen Dosierungen können sie außerdem Leberschädigungen hervorrufen.

In unserer täglichen Nahrung sind generell PAs enthalten, die wir auch aufnehmen. So kommen die Stoffe etwa in Honig, Salat, Blattgemüse und in Kräutertees vor. In den meisten Fällen sind die Alkaloide durch Verunreinigungen in die Nahrung gelangt. Eine weitere bedeutende Quelle haben Forscher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) kürzlich entdeckt: Über Nahrungsergänzungsmittel nehmen Verbraucher offenbar besonders viele Pyrrolizidinalkaloide auf. Die Hälfte aller von den Experten analysierten Proben wiesen PAs auf. Bei Ergänzungsmitteln, deren Zutatenliste PA-bildende Pflanzen wie Huflattich, Wasserdost, Borretsch, Lungenkraut oder Pestwurz enthalten, ist das wenig verwunderlich.

Der Ernährungskompass: Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung – Mit den 12 wichtigsten Regeln der gesunden Ernährung Preis: 20,00€ Zuletzt aktualisiert am 20.06.2018 Bei Amazon ansehen Nahrungsergänzungsmittel sollten vermieden werden

Aber auch in allen fast allen Präparaten mit Johanneskraut fanden die Forscher giftige Alkoloide. Diese Präparate werden oft als Stimmungsmacher oder zur Beruhigung vermarkt. Johanneskraut selbst bildet keine Alkaloide, weshalb ihre Belastung wahrscheinlich von Verunreinigungen mit anderen Pflanzen kommt.

Die Stärke der Belastung unterschied sich dabei von Produkt zu Produkt. Einige waren so stark belastet, dass bereits kurzfristiger Verzehr zu toxischen Wirkungen führen kann.

Bis heute gibt es keinen gesetzlichen Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide. Generell gilt aber: Je weniger man aufnimmt, desto besser ist es. Und das kann nur erreicht werden, indem man sich möglichst abwechslungsreich ernährt und auf Nahrungsergänzungsmittel verzichtet.

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So wandeln Mikroorganismen Industrieabgase in Ethanol um

19. June 2018 - 16:47

BASF beteiligt sich an dem neuerdings amerikanischen Umweltunternehmen LanzaTech, das in Neuseeland gegründet worden ist. Anders als Bayer, das wegen der Übernahme des amerikanischen Saatgutherstellers heftige Kritik einstecken muss, dürfte die Öffentlichkeit von der BASF-Initiative begeistert sein. Denn LanzaTech hat eine Technik entwickelt, mit der sich kohlen- und wasserstoffreiche Abgase, die bisher einfach verbrannt wurden, mit Hilfe von Mikroorganismen in Ethanol umwandeln lassen. Das wiederum kann Benzin beigemischt werden, das unter der Bezeichnung E10 an Tankstellen zu haben ist. Das jetzt beigemischte Ethanol wird aus nahrungs- und Futtermitteln wie Getreide hergestellt, was höchst umstritten ist.

Chinesische Giganten sind die Erstkunden

LanzaTech kann neben Pilot- bereits zwei Großanlagen vorweisen. Die chinesischen Stahlgiganten Baosteel und Shougang betreiben jeweils eine Anlage, die pro Jahr aus den Abgasen von Hochöfen 300 Tonnen Ethanol produziert. Jetzt hat der Bau einer großtechnischen Ethanolanlage begonnen. Der luxemburgisch-indische Stahlkonzern ArcelorMittal will die Abgase seines Werks in Gent in Ethanol umwandeln. Das lässt er sich stolze 150 Millionen Euro kosten. Sie wird rund 80 Millionen Liter pro Jahr erzeugen. Die Einsparung an Kohlendioxid entspricht der von 100.000 Elektroautos.

Lieblingsspeise Kohlenstoff

Die gekühlten und vorgereinigten Abgase werden in Fermenter eingeblasen. Darin befinden sich Mikroorganismen, die ganz wild auf Kohlenstoff sind, wie auch immer er angeboten wird. Sie verspeisen ihn so, wie es Menschen mit Pizza oder Schnitzel machen. Heraus kommt Ethanol, eine farblose Flüssigkeit, auch Alkohol genannt. Außer als Benzinzusatz kann sie auch genutzt werden, um andere Treibstoffe herzustellen, etwa Kerosin. Außerdem ist Ethanol ein wichtiger Rohstoff für die chemische Industrie, etwa bei der Kunststoffherstellung.

Besserer Kohlenstoff-Fußabdruck

Nicht nur die Eisen- und Stahlindustrie kann das LanzaTech-Verfahren einsetzen. Auch in der Chemieindustrie oder in Kläranlagen fallen kohlenstoffhaltige Abgase an, die umgewandelt werden könnten, sodass sic der Kohlenstoff-Fußabdruck der Nutzer verbessert, was gleichbedeutend ist mit einer Entlastung der Umwelt. „Wir fangen Kohlenstoff-Abfälle ein und verwenden diese, um nützliche Alltagsgegenstände herzustellen, ersetzen somit fossile Rohstoffe und halten den Himmel klar für alle.“ So poetisch formuliert es Jennifer Holmgren, die zur LanzaTech-Führungsspitze gehört.

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Volvos Yachten können bald selbstständig einparken!

19. June 2018 - 13:08

Auf der Straße kann man mit einer autonomen Einparkhilfe heute kaum noch jemanden aus den Schuhen hauen. Viele Fahrzeuge der Oberklasse beherrschen das Kunststück, ohne Hilfe des Fahrers in eine Parklücke zu gelangen. Der zuständige Algorithmus muss allerdings auch nicht besonders viele Variablen einkalkulieren: Die Straße, der Bordstein und die anderen parkenden Autos sind ja feste Objekte. Ungleich schwerer wird die Übung hingegen auf dem Wasser. Denn dort sorgen Wind und Wellen dafür, dass sich die verschiedenen Boote bewegen, selbst wenn der Motor ausgeschaltet ist. Für die Kapitäne von Yachten ist das Andocken am Steg daher zumeist die schwierigste Aufgabe. Zukünftig können aber auch sie auf technische Hilfe zurückgreifen.

Bild: Volvo Group Es handelt sich um mit das schwierigste Manöver auf dem Wasser

Denn Volvo hat ein System entwickelt, mit dem Yachten – ähnlich wie Autos – komplett selbstständig in eine Lücke zwischen zwei anderen Booten fahren können. Die Technik soll dabei in der Lage sein, in Sekundenbruchteilen auf jede Veränderung der äußeren Bedingungen zu reagieren. Bei Volvo Penta ist man sich durchaus der Komplexität bewusst: „Anzudocken ist eines der schwersten Steuerungsmanöver auf einem Boot – Fehler können peinlich, teuer und gefährlich sein“, erklärt Björn Ingemanson, Präsident der Tochterfirma. Erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde der Einparkassistent für Yachten im Hafen von Göteburg. Dort legte eine Yacht tatsächlich sicher zwischen zwei Rennseglern von Volvo an. Die äußeren Bedingungen waren allerdings auch recht gut zu beherrschen.

Der menschliche Steuermann muss noch bereit stehen

Kunden sollen ab dem Jahr 2020 auf die neue Technik zurückgreifen können. Ganz aus der Verantwortung kann der Kapitän sich allerdings auch dann nicht stehlen. Denn es handelt sich noch nicht um eine voll autonome Technik. Vielmehr muss stets ein menschlicher Steuermann bereit stehen, um bei Problemen sofort eingreifen zu können. Volvo hat in der Vergangenheit immer wieder mit ungewöhnlichen Projekten in Sachen autonomer Steuerung von Fahrzeugen auf sich aufmerksam gemacht. So fuhr ein selbstfahrender Lastwagen des Konzerns bereits durch eine unterirdische Mine in Schweden und es wird an einem autonomen Müllfahrzeug gearbeitet. Die bei diesen Experimenten gesammelte Expertise könnte langfristig dann auch den Käufern von Volvo-Autos zugute kommen – durch immer besser werdende Fahrassistenzsysteme.

Via: New Atlas

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Sabotage bei Tesla? Elon Musk beschuldigt einen enttäuschten Mitarbeiter!

19. June 2018 - 11:09

Die Produktion des Model 3 bei Tesla läuft noch immer nicht so schnell wie ursprünglich geplant. Die Gründe dafür sind vermutlich vielfältig. Einen Teil der Schuld hat bereits vor einiger Zeit Firmenchef Elon Musk übernommen, der zugab, zu stark auf die Automatisierung der Produktion gesetzt zu haben. Außerdem soll es aufgrund von zu vielen Subunternehmern zu einer gewissen Ineffizienz gekommen sein. Auch in diesem Punkt hat Tesla aber bereits gegengesteuert. In einem Schreiben an die Belegschaft berichtete Musk nun von einem weiteren Problem: Offenbar hat ein enttäuschter Mitarbeiter die Produktion bewusst sabotiert. Der Grund dafür scheint vergleichsweise simpel zu sein. Den Angaben von Musk zufolge, war die betroffene Person enttäuscht, nicht befördert worden zu sein.

Foto: Via Electrek Musk warnt die Mitarbeiter vor feindlichen Organisationen

Um sich zu rächen, soll der Mitarbeiter sich mit falschen Zugangsdaten Zugriff auf das Netzwerk von Tesla verschafft und dort unter anderem den Code zu einem internen Produkt geändert haben. Außerdem hat er große Mengen an – teilweise sensiblen – Daten an Personen außerhalb der Firma gesendet. Wer genau von diesem menschlichen Datenleck profitiert hat, ist bisher noch unklar. Musk aber deutet in seinem Schreiben bereits in eine gewisse Richtung: Er erinnerte die Mitarbeiter daran, dass es viele Organisationen gebe, die ein Scheitern von Tesla begrüßen würden. Damit meint er zum einen die klassische Auto- und Ölindustrie. Zum anderen aber auch Hedgefonds und andere Finanzinstitute, die auf einen Absturz der Tesla-Aktie gewettet haben. Bisher ist aber noch völlig unklar, ob der enttäuschte Mitarbeiter tatsächlich auf diese Weise vernetzt war.

Auch bei Space X wurde schon Sabotage vermutet

Außerdem berichtet Musk von einer weiteren Auffälligkeit. So kam es in der Tesla-Fabrik in Fremont zu einem kleinen Brand, weshalb die Karosserie-Produktion für einige Stunden gestoppt werden musste. Dies kann natürlich reiner Zufall gewesen sein. Ganz daran glauben, will der Firmenchef aber nicht. Er betonte: „Nur die Paranoiden überleben“ und rief die Mitarbeiter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Die Stimmung innerhalb der Belegschaft dürfte aktuell allerdings nicht so gut sein. Immerhin hatte der Konzern kürzlich die Streichung von mehr als 3000 Stellen bekannt gegeben. Schon in der Vergangenheit fürchtete Musk immer wieder Sabotageakte von Konkurrenten. So ließ er diesen Verdacht auch bei einer explodierten Space X Rakete prüfen. Damals konnten aber keine entsprechenden Hinweise gefunden werden.

Via: CNBC

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